Produkte mit Kampagne kaufen

Kampagne steht für ein außergewöhnliches Geschäftsmodell, welches der Hochschulprofessor Günter Faltin im Rahmen seiner Teekampagne geprägt hat. Er und seine Erfolgsgeschichte sind heute Vorbild für viele junge Unternehmer, deren Motivation meist darin liegt, einen gesellschaftlichen Missstand oder ein Umweltproblem zu lösen, anstatt nach möglichst schneller und maximaler Gewinnmaximierung zu streben, denn die Erfahrung zeigt, dass dies meist nur kurzfristig funktioniert. Langfristige Erfolge verzeichnen die nachhaltigen Geschäftsmodelle, welche dem Verbraucher einen echten Mehrwert bieten und so zu treuen Kunden machen.

Hier möchten wir Ihnen nun einige dieser Kampagnen und andere außergewöhnliche Geschäftsmodelle vorstellen:

Die Teekampagne ist die Mutter aller Kampagnen. Die Urkampagne. Schon im Jahr 1985 wurde Sie von dem Hochschulprofessor für Ökonomie, Günter Faltin ins Leben gerufen. Er wollte seinen Studenten zeigen, dass es nicht immer nur viel Kapital braucht um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen. Eine gute Idee, Unternehmertum und Fleiß gepaart mit der Fähigkeit um die Ecke zu denken und bestehende Konventionen zu hinterfragen wären genug.

In der Theorie ist das schnell gesagt, aber Faltin wollte es seinen Studenten an einem praktischen Beispiel beweisen. So machte er sich im Jahr 1985 auf den weg nach Indien, um genauer zu sein, nach Darjeeling, eine kleine Gebirgsregion bekannt für den vielleicht besten Tee der Welt, Darjeelingtee.

Die Idee:
Einen der besten Tees der Welt direkt beim Produzenten kaufen, zu einem fairen Preis, in sparsame 1 Kg Vorratspackungen füllen, und ohne Zwischenhändler direkt an den Endverbraucher in Deutschland verkaufen. Diese einfache Idee ermöglichte Faltin erstaunliches. Er konnte seinen Kunden besten Darjeelingtee zu einem Drittel des gängigen Marktpreises anbieten.

Das Resultat:
Im Jahr 2015 ist die Teekampagne der weltweit größte Importeur von Darjeelingtee und unglaublich Erfolgreich. Doch Faltin hat nicht vor sich auszuruhen, er hat eine Stiftung gegründet, und setzt sich für den Erhalt der Teegärten ein, die Errosionsanfälligen Teehänge müssen befestigt werden. Nur so sagt er, kann er die hohe Qualität langfristig gewährt werden.

Besuchen Sie die Teekampagne: Kampagne für Darjeelingtee

Martin Lipsdorf ist LIer. Das heißt er ist Laktoseintollerant, was ihm den Genuß von Milchprodukten verwährt oder im kleinen Disaster enden lässt. Also macht ist Martin auf die Suche nach Laktase-Präperaten. (Laktase ist ein Enzym das dem Körper hilft Milchzucker aufzuspalten, LIer können dieses Enzym nicht ausreichend körpereigen produzieren.) Doch er musste lange suchen, um am Ende feststellen zu müssen das die günstigen Präperate nichts taugen und die guten unwahrscheinlich teuer sind. Martin kam ins grübeln und fragte sich ob es nicht einen Weg gibt, preiswert an hochwertige Laktase zu kommen.

Die Idee:
Laktase selbst produzieren und andere LIer gleich mitversorgen, um die benötigten Rohstoffe in relevanten Mengen preiswerter einkaufen zu können. Die Laktasekampagne war geboren.

Das Resultat:
Die Laktasekampagne wurde im Jahr 2009 gegründet und hat es bis heute auf über 1500 treue Kunden geschafft und ist profitabel. Das ist beachtlich, wenn man bedenkt das Martin ein Startkapital von nur 800 € hatte! Im Jahr 2013 wurde Martin von Kampagnen-Urgestein Prof. Günter Faltin mit dem Gründerpreis "Kopf-schlägt-Kapital" ausgezeichnet.

Besuchen Sie die Laktasekampagne: Kampagne für Laktase

Wie es der Name vielleicht schon erraten lässt, bietet die Waschkampagne ihren Kunden ein alternatives Waschpulver. Mit dem Slogan "auf den Härtegrad kommt es an" erklären die Kampagnenmacher das Problem. Im konventionellen Waschpulver bekommt man ein Mittel für alle Wasserhärtegrade geboten. Hierzu muss man wissen, dass im Waschmittel ein Wasser-Enhärter enthalten ist und im normalen Supermarkt-Waschpulver immer die gleiche Menge Enthärter für alle Wasserhärtegrade. Folglich muss man wenn man mit hartem Wasser wäscht eben auch mehr Waschpulver zugeben, um eine ausreichende Menge Enthärter zu erreichen. So verschwendet man Waschpulver und die enthaltenen Tenside. Das ist zum einen schlecht für die Umwelt, und zum anderen schlecht für den Geldbeutel des Verbrauchers.

Die Idee:
Anstatt einem Waschmittel für alle Härtegrade, gibt es in der Waschkampagne für jeden Wasserhärtegrad ein anderes Mittel. Für hartes Wasser ein Pulver mit mehr Enthärter-Anteil, für weiches Wasser mit weniger. Das verspricht effizientes waschen. Im Vorratspaket kommt man dann auf einen Preis von 0,10 € pro Waschgang, was unseres Wissens nach sehr günstig ist, wenn das Ergebnis stimmt. Auch die Umwelt wird´s danken, denn es werden dem Abwasser so nicht mehr bedenkliche Tenside zugesetzt als wirklich nötig.

Das Resultat:
Das Gästebuch auf der Waschkampagne-Homepage lässt verraten, dass die Macher bereits einige zufriedene Kunden bedienen und das Konzept gut ankommt. Genauer sind wir aber dazu im Moment nicht informiert.

Besuchen Sie die Waschkampagne: Kampagne für Waschmittel